Midway between 2000 und 2010 – Wahnsinn

In diesem Beitrag FSK18 beachten!

Ich möchte mit dir schlafen. Ich möchte mit dir schlafen, jetzt hier, ich möchte dich anschauen, dich streicheln und ich möchte dich. Es ist immer noch ein Wahnsinn, diese unsere Sexualität. Dieser gegenseitiger Wunsch, diese Spannung in ihrer Leichtigkeit.

Wir wollen beide, dass ich deinen Pullover hochschiebe, deinen BH löse, deine vollen Brüste heraushebe und sie mit Zunge und dem Mund liebkose, während meine andere Hand deine rechte Brust streichelt und liebkost. Bei dir weiß ich nicht nur,  dass es für mich schön ist, es zu tun, sondern auch für dich, es zu empfinden. Und obwohl es noch nicht ganz dunkel ist, ziehen wir uns aus. Du vor mir in der Ecke des Autositzes, nackt, und ich streichele dich, küsse und lecke ein wenig die rosarote Haut zwischen deinen Beinen, aber gehe dann wieder nach oben, mein Mund an deiner Brust, meine Linke Hand an der anderen Brust und meine rechte Hand zwischen deinen Beinen. Sanft aber direkt, so fahre ich fort. Erzeuge unter meinen Händen und meinem Mund eine Erschütterung nach der anderen. Erzeuge ein Schließen deiner Augen, ein Stöhnen und noch ein Stöhnen. Ausdrücke der Lust, Worte der Bestätigung. Ich spüre das Zittern deiner Muskeln unter meinen Händen. Nicht gleichmäßig aber immer wieder kommend. Und ich weiß, dass es richtig so ist. Ich weiß, dass Du es zu Ende bringen willst und Du weißt, dass ich weiter machen werde. Und während das letzte Licht der Sonne schwindet, explodiert in diesem Auto deine Nova, explodiert deine Lust unter Zucken und Schreien, unter Stöhnen und Atmen. Deine Lust, die mir eine Befriedigung verschafft, tiefer als die meiner eigenen. Meine Befriedigung mit meinen Händen und meiner Zunge einer Frau bei ihrem Orgasmus zu helfen, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Dein Höhepunkt erzeugt bei mir einen Augenblick, in dem ich mit der Welt in Einklang stehe, in der ich keine Selbstzweifel habe, mir nicht unzulänglich vorkomme.

Und es geht weiter. Schon vorher hast Du mir gesagt: „Ich wünsche mir, dass Du heute hinten in mich eindringst.“ Und nach einiger Zeit des Verschnaufens und des Streichelns, nestelt Du das Gleitgel aus deinem Rucksack, holst mein Instrument aus der Unterhose, streichelt es und es ist steif und hart. Ich bitte um deinen Mund und Du schenkt ihn mir begeistert. Du leckt und kreist und streichelst und schiebt. Es wäre so einfach und auch schön in deinen Mund zu spritzen, einfach so. Aber dein Wunsch, „hinten“ ist da und deshalb lasse ich es nicht zu. Dann hörst du auf, trägst das Gel auf, wir setzen uns um. Du setzt dich rittlinks auf mich und schiebst mich langsam in dich hinein. Schiebst erst ein wenig, dann tiefer, stöhnst, entspannst dich bis es leichter geht.

Und es geht weiter. Wir bewegen uns. Du dich zuerst. Später ich. Und nicht mehr lange, dann kann ich schneller in dich stoßen. Nein, beweg dich nicht. Ich stoße und ficke dich und ich ergieße mich in dir. Ich tue mit einer Selbstverständlichkeit das, von dem ich noch vor einigen Monaten glaubte, es nie in meinem Leben zu erleben.

2 Kommentare zu “Midway between 2000 und 2010 – Wahnsinn

  1. „Ich tue mit einer Selbstverständlichkeit das, von dem ich noch vor einigen Monaten glaubte, es nie in meinem Leben zu erleben.“ Ist das nicht eine Umschreibung von ‚Glück‘?

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